Khosro Hekmat
Was in der Familie liegt - und was nicht.'Meine Mutter hatte das auch.' Dieser Satz fällt in fast jeder Sprechstunde, und dahinter stehen immer dieselben Fragen. Habe ich das geerbt? Gebe ich es weiter? Kann man das testen? Und wenn es in den Genen liegt, kann man dann überhaupt etwas tun?Dieser Band beantwortet sie der Reihe nach. Er erklärt, warum das Restless-Legs-Syndrom deutlich erblich und trotzdem keine Erbkrankheit ist, warum inzwischen 164 Risikogenorte bekannt sind, aber kein Krankheitsgen gefunden wurde, und warum es bis heute keinen sinnvollen Gentest gibt - mit der klaren Antwort, die viele vergeblich suchen.Vererbt wird die Anlage, nicht der Verlauf. Was daraus im Einzelfall wird, entscheidet sich an Eisen, an Lebensumständen und an Begleiterkrankungen. Genau deshalb endet dieser Band nicht bei der Genetik, sondern bei dem, was Sie Ihrer Familie tatsächlich mitgeben können.AUS DEM INHALT- Was Erblichkeit heißt - und was sie ausdrücklich nicht heißt- Früher und später Beginn: zwei Erkrankungen in einer?- Ein kurzer Kurs in Genetik, ohne Vorkenntnisse lesbar- MEIS1, BTBD9, PTPRD und die übrigen Hauptverdächtigen- Warum die Gene vor allem auf die Entwicklung des Nervensystems deuten und was das über Dopamin offenlässt- Der Gentest: die klare Antwort auf eine häufige Frage- Was Sie Kindern und Geschwistern sagen könnenFÜR WEN DIESES BUCH GESCHRIEBEN ISTFür Betroffene mit familiärer Häufung, für Eltern, die sich um ihre Kinder sorgen, und für alle, die vor einem kommerziellen Gentest wissen möchten, was er beim Restless-Legs-Syndrom leisten kann.ZUR REIHEBand 4 von 52 der Buchreihe zum Restless-Legs-Syndrom, Teil 'Grundlagen'. Jeder Band ist für sich allein lesbar. Die Aussagen dieses Bandes stützen sich auf 143 Fachquellen, die im Quellenverzeichnis einzeln nachgewiesen sind.