Khédija Bouajila
Die Sulla aus dem Norden (Hedysarum coronarium L.) der Sorte Bikra 21 wurde auf zwei Arten angebaut: Direktsaat (SD) und konventionelle Aussaat (SC), mit dem Ziel, die Böden mit einer Neigung von 6 % im Nordwesten Tunesiens aufzuwerten. Die Vegetationsbedeckung betrug bei SD und SC 85 % bzw. 60 %. Je nach Anbaumethode variierten die Energie- und Proteinerträge zwischen 2100 und 5120 GVE ha-1 bzw. 445 und 1084 kg ha-1. Die im SC angebaute Sulla erzielte deutlich die höchsten Erträge. Unter konventionellen Anbaubedingungen wurden die organischen und stickstoffhaltigen Rückgaben durch Sulla auf 2,28 t ha-1 bzw. 110 kg ha-1 geschätzt. Physikalische und chemische Analysen zeigen eine Reihe positiver Auswirkungen des Sulla-Anbaus auf bestimmte physikalische und chemische Bodenparameter wie den Gehalt an organischer Substanz, Stickstoff und die strukturelle Stabilität. Die Berechnung der Produktionskosten der UFL ergibt unter unseren Versuchsbedingungen Kosten von 0,073 DT/UFL für die Direktsaat und 0,160 DT/UFL für die konventionelle Aussaat. Schlüsselwörter: Sulla Bikra21, Direktsaat, konventionelle Aussaat, Agrarsystem, physikalisch-chemische Eigenschaften.