Dominik Wörner
Was, wenn das größte Geheimnis des Universums nicht in seinen unvorstellbaren Weiten liegt, sondern in einer einzigen Zelle?Billionen Galaxien. Unzählige Sterne. Raum und Zeit, deren Grenzen wir kaum begreifen. Und doch könnte all das nur ein winziger Bestandteil von etwas sein, das unsere Vorstellungskraft übersteigt: ein lebendiger Organismus, in dessen Körper unser gesamtes Universum nicht mehr als eine Zelle ist.Eine Zelle weiß nicht, dass sie zu einem Menschen gehört. Könnte es sein, dass wir unsere eigene Stellung in der Wirklichkeit ebenso wenig erkennen?In 'Billionen Galaxien = Eine einzige Zelle' führt Dominik Wörner durch die faszinierenden Grenzgebiete von Kosmologie, Biologie, Physik und Philosophie. Er erkundet die erstaunlichen Muster kosmischer Netzwerke, die Kommunikation lebender Zellen, die Geheimnisse Schwarzer Löcher und die Frage, ob sich Wirklichkeit auf immer neuen Größenebenen entfalten könnte.Wissenschaftliche Erkenntnisse treffen auf bildgewaltige Gedankenexperimente und erzählerische Szenen, die den Blick auf unsere Existenz verändern. Könnten Universen entstehen wie Zellen? Gibt es jenseits unseres Kosmos eine größere Lebensform? Und wäre sie selbst nur ein winziger Teil eines noch gewaltigeren Ganzen?Dieses Buch behauptet nicht, die Antwort zu kennen. Es trennt Forschung von Spekulation und wagt gerade deshalb eine Reise dorthin, wo Gewissheiten enden und neue Fragen beginnen.Für alle, die das Universum nicht nur verstehen, sondern völlig neu denken wollen.Vielleicht ist das Unendliche, das wir am Himmel suchen, für etwas anderes nur ein Punkt unter dem Mikroskop.