Sanae FETOUANI
Diese Studie bewertet die Auswirkungen der landwirtschaftlichen Praktiken auf die Wasserkontamination in der Triffa-Ebene (Ostmarokko). Die Intensivierung der Landwirtschaft, massive Bewässerung und der übermäßige Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden haben zu einer deutlichen Verschlechterung der Qualität des Grund- und Oberflächenwassers geführt. Physikalisch-chemische Analysen zeigen Nitratkonzentrationen zwischen 2,32 und 153 mg/L, wobei in 73 % der Brunnen die WHO-Norm von 50 mg/L überschritten wird. Das Wasser weist außerdem einen erhöhten Salzgehalt auf, der zwischen den Klassen C3S1 und C5S3 schwankt und von einem zunehmenden Natriumgehalt zeugt, der für empfindliche Kulturen schädlich ist. Die bakteriologischen Analysen zeigen eine nahezu flächendeckende Kontamination mit coliformen Keimen und fäkalen Streptokokken. Trotz einer deutlichen chemischen Entwicklung bleibt die Wasserfazies hauptsächlich natriumchloriert und kalzium- und magnesiumsulfathaltig. Diese Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit eines vernünftigen Managements der landwirtschaftlichen Inputs, um die Qualität der Wasserressourcen in der Region zu erhalten.